Werte Gartenfreunde,

Auch in Zeiten von Corona sind wir Kleingärtner. Der Bund und die Länder haben sich darauf geeinigt, dass die Kommunikations- und Ausgangsbeschränkungen, wie sie jetzt aktuell bestehen, auch weiterhin bestehen bleiben.

Für uns bedeutet dies, dass wir unsere Kleingärten aufsuchen dürfen.

Es müssen aber auch die bestehenden Bestimmungen eingehalten werden, d.h. es sollen / dürfen keine Treffen, Feiern und Veranstaltungen in den Gärten abgehalten werden auch wenn das Wetter dazu einlädt.

Werte Mitglieder und Gartenfreunde,

Wenn sich jeder in seinem Garten aufhält und die Vorgaben beachtet, werden wir auch zu Corona – Zeiten unsere Kleingärten aufsuchen dürfen.

Machen wir uns das nicht selber kaputt!!

Viele Grüße, eine schöne Zeit und bleibt gesund!

Der Vorstand.

 

Was in Brandenburg jetzt erlaubt ist – und was verboten

27.04.2020 – Auszug

Fünf Wochen nach Einführung der Corona-Beschränkungen hat Brandenburg erste Erleichterungen beschlossen. Parallel dazu gilt eine Maskenpflicht im Einzelhandel und in den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die Landesregierung will den Bürgern wieder ein paar Freiheiten zurückgeben, allerdings ohne eine neue große Infektionswelle zu riskieren. Daher gilt seit Montag, den 27. April, eine Pflicht zum Bedecken von Mund und Nase im Einzelhandel und im öffentlichen Nahverkehr.

Die meisten Verbote sollen in Brandenburg erst einmal bis zum 8. Mai bestehen bleiben. Allerdings dürfen sich Bürger jetzt wieder mehr im Freien aufhalten und Sportanlagen nutzen, wie bereits in Kleingartenanlagen.

Grundsätzlich gilt weiter: Alle sind angehalten, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands weiter auf ein absolut nötiges Minimum reduziert zu halten. Es ist ein Mindestabstand zwischen Personen von 1,5 Metern einzuhalten. Insbesondere persönliche Begegnungen mit älteren, hochbetagten oder chronisch kranken Menschen müssen zu deren Schutz weiter deutlich eingeschränkt bleiben.

Das Tragen von sogenannten (nicht-medizinischen) Alltagsmasken oder Community-Masken wird zur Reduzierung des Risikos von Infektionen dringend empfohlen in öffentlichen Räumen, in denen der Mindestabstand nicht immer gewährleistet werden kann, insbesondere im Einzelhandel und ÖPNV.

 

Um notwendige Wege zurücklegen oder zum Beispiel Sport treiben zu können, gelten außerdem folgende Ausnahmen:

Öffentliche Orte dürfen betreten werden …

– zur Wahrnehmung beruflicher Tätigkeiten für den Weg von und zum Arbeitsplatz,

– für Besuche bei Ärzten sowie Besuche bei Psychotherapeuten und Physiotherapeuten, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist,

– für Einkäufe zum täglichen Bedarf,

– zum Besuch bei Ehe- und Lebenspartnern und die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts bei Kindern,

– zum Besuch bei alten und kranken Menschen. Hier gelten allerdings Einschränkungen für Besuche in Krankenhäusern und Pflegeheimen,

– zum Besuch von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,

– für Sport und Bewegung im Freien, dazu zählen auch Angeln und Jagen,

– zur Versorgung von Tieren,

– zur Wahrnehmung dringender Termine bei Behörden, Gerichten, Gerichtsvollziehern, Anwälten und Notaren,

– die Selbsternte auf Obst- und Gemüsefeldern ist unter Einhaltung der Abstandsregeln erlaubt.

 

Kontaktbeschränkungen gelten auch für Familienfeiern

Erlaubt ist das Betreten der öffentlichen Orte in diesen Fällen allerdings nur allein, in Begleitung der im jeweiligen Haushalt lebenden Personen oder einer nicht im jeweiligen Haushalt lebenden Person. Dabei gilt für alle Personen – soweit möglich – ein Mindestabstand von 1,5 Meter. Die Kontaktbeschränkungen gelten auch für private Familienfeiern.

 

Großveranstaltungen bleiben bis einschließlich 31. August 2020 verboten.

 

Für Versammlungen unter freiem Himmel mit bis zu 20 Teilnehmenden kann die zuständige kommunale Versammlungsbehörde im Einzelfall auf Antrag allerdings Ausnahmen zulassen, sofern das aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen und Versammlungen bleiben weiter untersagt. Dies betrifft zum Beispiel Familienfeste oder Abiturfeiern.

Zusammenkünfte in Vereinen – unabhängig ob Sportverein oder sonstiger Verein – sind weiterhin verboten. Nicht untersagt ist aber der Zutritt auf das Vereinsgelände, wenn der Verein die Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln garantieren kann.

 

Individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft ist weiter ausdrücklich erlaubt: Spazieren gehen, Joggen, Fahrrad fahren. Aber auch hier gilt das Gebot des Mindestabstands zu allen Menschen, die nicht in einem Haushalt leben.

Das vorübergehende Verweilen auf öffentlichen Bänken, Wiesen oder Freiflächen wird unter Wahrung der Abstandsregelung von 1,5 Meter wieder erlaubt.

Spielplätze: Der Besuch und die Nutzung von öffentlich zugänglichen Spielplätzen sind weiter nicht gestattet

 

Geschäfte dürfen seit dem 22. April wieder unter strengen hygienischen Auflagen öffnen, sofern die Verkaufsfläche 800 Quadratmeter nicht übersteigt. Diese Lockerung gilt auch für Einkaufszentren entsprechend. Allerdings müssen Kunden seit dem 27. April Schutzmasken in Geschäften tragen.

Gaststätten bleiben landesweit geschlossen – es sind nur Liefer- und Abholdienste für Speisen möglich. Das gilt auch für Rastanlagen und Autohöfe an Bundesautobahnen.

Im Unterschied zu anderen Bundesländern habe sich Brandenburg auch entschlossen, Baumärkte nicht zu schließen, da sie unter anderem Handwerker mit Material und Werkzeugen versorgen. Handwerksbetriebe sind von den Einschränkungen nicht betroffen. Die Geschäfte können auch sonntags und an Feiertagen zwischen 12 und 18 Uhr öffnen.

 

Bußgelder bei Verstößen

Das Brandenburger Kabinett hat zudem am 31. März einen Bußgeldkatalog beschlossen, der am 02. April in Kraft getreten ist.

Es sind Bußgelder in Höhe von bis zu 25.000 Euro vorgesehen. So zum Beispiel: Wer öffentliche oder nichtöffentliche Veranstaltungen oder Versammlungen durchführt, dem droht ein Bußgeld zwischen 500 bis 2.500 Euro.