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Die Corona-Regelungen in Brandenburg

ALLGEMEINVERFÜGUNG DES LANDKREISES BARNIM

Seit Mitte November ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Brandenburg so stark gestiegen, dass die Landesregierung strengere Verhaltensregeln beschlossen hat. Seit Januar hat die Landesregierung einige Regeln verlängert – und in Teilen verschärft.

Die Landesregierung hat den Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie verlängert und verschärft. Das öffentliche Leben bleibt wegen der Corona-Pandemie auch in Brandenburg bis mindestens 18. April eingeschränkt. Angesichts steigender Fallzahlen sieht die Regierung derzeit keinen Spielraum für Lockerungen.

Ausgangsbeschränkungen sollen von Gründonnerstag bis Dienstag nach dem Osterfest in Kraft sein – jeweils von 22 Uhr bis 5 Uhr, endend um 5 Uhr am Dienstag, den 6. April. Ausnahmen gibt es nur für triftige Gründe, etwa den Weg zur Arbeit.

Wer ohne triftigen Grund das Haus oder die Wohnung verlässt, dem drohen ab sofort Bußgelder von 50 bis 250 Euro.

Nur ein Haushalt plus eine haushaltsfremde Person (Kinder bis 14 Jahren sind ausgenommen) dürfen sich treffen.

Eine Ausnahme gilt während der Oster-Feiertage: Dann dürfen sich im privaten und öffentlichen Raum bis zu fünf Personen aus höchstens zwei Haushalten treffen. Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt.

In Landkreisen mit einer Inzidenz unter 100 gilt grundsätzlich diese Zwei-Haushalte-Regel.

Die Kontaktbeschränkung gilt nicht für die Wahrnehmung des Sorge- oder Umgangsrechts oder eines familiengerichtlich angeordneten begleiteten Umgangs, die Begleitung unterstützungsbedürftiger Personen, begleitete Außenaktivitäten mit Kindern bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, insbesondere von Grundschulen, Kindertagesstätten, Kindertagespflegestellen und Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe oder im Rahmen einer nachbarschaftlich organisierten Kinderbetreuung, die Ausübung beruflicher, dienstlicher oder der Umsetzung öffentlich-rechtlicher Aufgaben dienender ehrenamtlicher Tätigkeiten, bei denen ein Zusammenwirken mehrerer Personen zwingend erforderlich ist.

Grundsätzlich haben alle Personen ab sechs Jahren im öffentlichen Raum überall dort eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wo die Einhaltung des Mindestabstands zu anderen nicht möglich ist. In all diesen Bereichen müssen medizinische Masken, also OP-Masken oder FFP2-Masken, getragen werden.

Verstöße gegen die Maskenpflicht, können in Brandenburg mit einem Bußgeld von 50 bis 250 Euro geahndet werden.